Was man beachten sollte, bevor man loslegt
Das meiste am Gründen ist keine Kunst, sondern Reihenfolge. Wer weiß, welcher Schritt wann kommt, spart sich Monate — und Geld, das man sich vorher hätte sparen können. Diese Seite bündelt den Weg, die Rechtsformen, die häufigsten Fehler und die Stellen, an denen es Geld und Beratung gibt.
Von der Idee bis zur ersten Rechnung
Zehn Schritte in der Reihenfolge, in der sie anfallen. Anklicken öffnet die Details. Die Häkchen bleiben in diesem Browser gespeichert — als eigene Merkliste, nicht auf einem Server.
Rechtsformen im Vergleich
Die Rechtsform bestimmt, womit Sie haften, was die Gründung kostet, wie Sie besteuert werden und wie aufwendig die Buchhaltung wird. Sie lässt sich später ändern — aber selten billig.
Drei Fragen, die die Entscheidung meist schon treffen
- Wie groß ist der Schaden, den ich anrichten kann? Wer mit Menschen, Bauwerken oder großen Aufträgen arbeitet, kauft sich mit einer GmbH Haftungsruhe.
- Bin ich allein oder zu mehreren? Ab der zweiten Person braucht es einen Gesellschaftsvertrag — mit Ausstiegs- und Bewertungsregel, von Anfang an.
- Erwarten meine Auftraggeber eine Kapitalgesellschaft? In manchen Branchen bekommt ein Einzelunternehmen bestimmte Aufträge schlicht nicht.
Stolperfallen, die immer wieder passieren
Nicht die exotischen Fälle, sondern die acht Dinge, die in Beratungen ständig auftauchen — und die fast alle vermeidbar wären.
Förderungen und Anlaufstellen
Was es gibt, wofür es gedacht ist und wer es vergibt. Ein Satz vorweg, den jede erfahrene Gründerin unterschreibt: Fördergeld beschleunigt etwas, das ohnehin funktioniert — es ersetzt nicht den ersten zahlenden Kunden.
Die Reihenfolge, die Geld spart
- Beratung beim Gründerservice holen — kostenlos und vor allen anderen Schritten.
- Erklärung der Neugründung (NeuFöG) mitnehmen, bevor der erste Behördenweg beginnt.
- Erst danach Gewerbe anmelden, Firmenbuch, SVS und Finanzamt.
- Förderanträge stellen, sobald das Vorhaben steht — nicht, um es zu ersetzen.